Brustentzündung

Mutterproblematik

Die Klientin erzählt, daß sie vor kurzem eine Milchdrüsenentzündung in der linken Brust hatte. Nach der ärztlichen Untersuchung (Mammographie) bekam sie für kurze Zeit Penicillin, welches sie, aufgrund allergischer Reaktionen, wieder absetzte. Bei der Nachuntersuchung wurden „Partikelreste“ in der Brust festgestellt. Diese operativ entfernen zu lassen lehnte die Klientin ab. Sie entschied sich, die Behandlung gänzlich abzubrechen. Bis vor einem Jahr war sie immer gesund gewesen. Damals entfernte man ihr die Gebärmutter. Nun hat sie Angst, mit ihrer Brustentzündung in die „Brustkrebs-Maschinerie“ zu geraten.

In der Probesession kann der dahinterliegende Konflikt sehr schnell aufgedeckt werden. Ihre hilflose, alte kranke Mutter, welche sie schon seit einiger Zeit wie ein eigenes Kind umsorgt hatte sie nicht mehr erkannt und sich sogar von ihr abgewandt. (Mamma-Carcinom links = Mutter-Kind-Konflikt/Sorgekonflikt nach der Neuen Medizin von Dr. Hamer) Nachdem die Klientin diese Tatsache in der Sitzung erkannt, den dahinterliegenden Schmerz gespürt und ihre Mutter losgelassen hatte, löste sich die Brustentzündung auf.

Die Klientin entscheidet sich für eine Tür mit der Aufschrift „Arbeit“. Nachdem sie die Tür öffnet, steht sie in einem großen Wohnzimmer mit Parkettfußboden, grossen Fenstern und einem großen Tisch. Der Raum ist ihr etwas vertraut. Ihr Grundgefühl ist gut, sie verspürt Lust, den Raum einzurichten.

Kl: Tisch, du bist mir zu kalt, ich möchte eine Tischdecke... Die Tischdecke kommt. Ein schöner Blumenstrauß kommt. Große Polsterstühle mit Armlehnen. Am Kopfende ein schöner Sessel und eine rosafarbene Couch. Noch ein Sessel, einige Pflanzen, eine große Palme und ein Teppich.

Th: Schau mal, ob sich dadurch auch dein Grundgefühl verändert. 

Kl: Der Raum ist jetzt wärmer. Die Sonne strahlt hinein... Ich möchte jetzt Gäste haben. 

Th: Stelle dir vor, jetzt kommen Leute zur Tür herein. Laß dich überraschen, wer zuerst kommt. 

Kl: Meine Mutter. Sie sagt: Das ist aber schön, Kind. ..Gefällt es dir, Mutti? - Sie sagt, ja. Nach ihr kommt der Opa. Er freut sich. ...Du siehst aus, Opa, als wenn du dich freust, daß du hier sein kannst. - Er antwortet: Ja, es ist sehr schön bei dir. Jetzt kommt mein Sohn mit seiner Freundin. Er guckt etwas überrascht. - Er sagt: Hast du das Zimmer umgestellt? - Ich antworte: Ja, ich habe einiges verändert. Es hat viel Arbeit gemacht, alles so einzurichten. Aber ich freue mich jetzt, daß es so schön geworden ist. Er antwortet: Ja, es ist ganz gut geworden. ...

Wir bleiben alle stehen und schauen in den Garten. Es blüht wunderschön. Springbrunnen. Ein ganz wunderschöner Rasen. ... Du siehst sehr schön aus, Garten. Ich schaue gern in dich hinein, es entspannt. Ich kenne den Garten. Er ist zu Hause. Aber er ist größer als in der Realität. Es sind noch mehr Bäume darin. 

Th: Wie ist dein Grundgefühl, jetzt dort? 

Kl: Ich fühle mich geborgen, zu Hause, bei meiner Familie. ... Ich fühle mich geborgen, wenn wir alle zusammen am Tisch sitzen, wenn wir miteinander reden können. 

Die Klientin nimmt dieses Gefühl der Geborgenheit ganz tief in sich auf und verbindet es auf der Körperebene mit ihrem Magen, wo es mit Musik geankert wird. Damit ist dieses Gefühl nicht nur an ihre Familie gebunden, sondern autonom in ihr. Sie ist nicht mehr „abhängig“ von äußeren Faktoren.

Da die Klientin keine weitere Tür wahrnimmt, außer der, die wieder nach außen führt, konstruiert der Therapeut eine zusätzliche Tür, hinter der sich die Hintergründe der Brustentzündung ausdrücken können. Auf der Tür steht „Entzündung“. Die Klientin findet sich in einem leeren, alten, grauen Raum mit Holzfußboden wieder. Der Raum hat keine Fenster, sie fühlt sich sehr verloren.

Th: Laß dich mal von dem Gefühl, verloren zu sein tragen und frag es mal, wo es herkommt. Was taucht auf?

Kl: Das Bild meiner Mutter im Krankenbett. Sie sagt, sie habe Schmerzen, sie hatte einen Schlaganfall. Sie muß sehr leiden. - Klientin beginnt zu weinen - Es tut weh. Ich kann ihr aber nicht helfen. - Sie soll es direkt mitteilen - Ich kann dir nicht helfen, Mutti. Sie guckt mich traurig an, wendet sich ab und macht die Augen zu ... Es tut weh Mutti, wenn du dich abwendest. - Der Therapeut fragt nach, ob die Klientin bereit ist, dies zu akzeptieren.- Ich muß es akzeptieren, wie es ist. 

Th: Das fällt dir aber schwer. - Klientin bejaht - Lebt deine Mutter noch?- Klientin bejaht - Gab es irgendeinen Konflikt in den letzten Wochen, der mit der Entzündung zusammenhängen könnte? Es ist schon auffällig, daß bei dem Konflikt der Entzündung, diese alte Geschichte auftaucht. Wie lange liegt diese Krankenhausgeschichte zurück, die du gerade wahrnimmst? - Die Klientin schildert, daß die eben noch einmal erlebte Geschichte viele Wochen zurückliegt und ihre Mutter seit 2 Monaten in einem Pflegeheim wohnt. Die Brustentzündung hat kurz nachdem sie sie vor ca. 3 Wochen dort besucht hat, begonnen.

Kl: Sie hat mich nicht einmal erkannt. Sie hat durch mich hindurchgeguckt und wußte nicht, wer ich bin. - Sie soll dort sein und sie wieder direkt ansprechen. Sie sagt: Mutti, erkennst du mich nicht? - Ihre Mutter guckt wieder mit einem starren Blick durch sie durch, zeigt keinerlei Reaktionen - Ich fühle mich so hilflos. - Sie wird nach ihrem Impuls gefragt, was sie tun möchte. - Ich nehme sie in den Arm. Ich drücke sie, ich habe dich doch lieb. ...Ich drücke sie. 

Th: Ist das so ein bißchen wie, sie ist dir ans Herz gewachsen, sie ist wie ein Kind für dich, welches du umsorgst? - Klientin bejaht - Die linke Brustseite steht für Mutter-Kind-Konflikt. Wenn deine Mutter energetisch für dich diese Energie mobilisiert, also innerlich dein Kind ist, dann hat es sich jetzt da entzündet. Dadurch, daß sie dich nicht mehr wahrnimmt. Es ist so, als ob dich dein Kind nicht mehr wahrnimmt. Das tut weh, macht „Feuer“, entzündet sich. -Klientin stimmt zu - Dann sag das deiner Mutter und schau mal, wie sie darauf reagiert.

Kl: Mutti, meine Brust hat sich entzündet. Sie sagt noch: Du armes Kind. Es tut mir leid. 

Th: Bist du in der Lage, sie so zu akzeptieren, wie sie ist? - Klientin bejaht - Dann sage ihr das.

Kl: Mutti, es ist so, du mußt es auch so akzeptieren, wie es ist. Es wird alles gut. 

Th: Bist du bereit, sie immer mehr loszulassen und auch Abschied zu nehmen? - Klientin fängt an zu weinen und bejaht - Dann sage ihr auch, wie schwer es dir fällt, wie traurig und verzweifelt du bist.

Kl: Es fällt mir schwer Mutti, Abschied zu nehmen. 

Th: Abschied nehmen heißt nicht, daß du sie verlierst, sondern nur, daß das, was war, nicht mehr ist. Etwas Neues kann beginnen, was immer das sein mag. So wie Kinder ihren Weg gehen, gehen auch Eltern ihren Weg. ... Schau einfach mal, was passiert, wenn Zeit ins Land geht, wie es sich weiterentwickelt in deiner Wahrnehmung. Schau, was sich von selbst entwickelt, wenn sich dein Unterbewußtsein jetzt ausdrücken darf. Wie geht es weiter zwischen dir und ihr? Das heißt nicht, daß es so geschehen muß.

Kl: Sie muß nicht mehr leiden. Sie hat keine Schmerzen mehr. - Die Klientin erzählt, daß ihre Mutter 84 Jahre alt und seit dem Schlaganfall gelähmt ist. 

Dann bittet der Therapeut die Klientin, Kontakt zu ihrer Brust aufzunehmen und sie zu fragen, ob das, was sie jetzt wahrgenommen hat, der Hintergrund ihrer Brustentzündung ist. Die Klientin bejaht. Sie hat die Wahrnehmung, daß jetzt Heilung von selbst geschehen kann, denn sie ist bereit, Abschied zu nehmen und ihre Tränen zu erlauben. 

Zum Schluß wird die Klientin gebeten, wieder in den Raum zu gehen, um nachzusehen, ob sich darin etwas verändert hat - „Die Sonne scheint rein!“ - Der Therapeut ruft den „Inneren Heiler“ der Klientin auf, um noch einen wichtigen Hinweis zu erhalten - Mein Sohn kommt. Er geht mit mir raus aus dem Raum. Er nimmt mich bei der Hand.

- Die Seele der Klientin zeigt ihr das eigene Kind als Hilfe zur Heilung. -

 



Brustkrebs-Studie
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Zuletzt aktualisiert am: 30-Dez-2002 17:56
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